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UBG-Edling - Unabhängige Bürgergemeinschaft e.V.

Wir über uns

Die UBG-Edling ist ein Zusammenschluss von inzwischen ca. fünfzig Edlinger Bürgerinnen und Bürgern, die sich für das Leben und die Entwicklung ihrer Gemeinde interessieren und auf dem Hintergrund gemeinsamer Ziele aktiv mitgestalten wollen.

> Zur Entstehungsgeschichte der UBG-Edling

Mit zuerst drei, seit der letzten Kommunalwahl vier Gemeinderäten ist die UBG im Gemeinderat vertreten. Ziemlich genau 25 % der Edlinger Bürger geben den Gemeinderäten der UBG ihr Vertrauen und unterstützen damit unsere Ziele und unser Verständnis von Gemeindepolitik. Wir verstehen das zugleich als Auftrag und Verantwortung.

Regelmäßig, ca. alle zwei Monate, treffen sich die Mitglieder der UBG zu öffentlichen Mitgliederversammlungen (> Termine), bei denen aus dem Gemeinderat berichtet wird und über aktuelle Themen der Gemeindepolitik und des Gemeindelebens diskutiert werden. Die Treffen sind bewusst öffentlich gestaltet, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen, sich an der Meinungsbildung zu beteiligen und ihre Fragen und Interessen einzubringen.

Bei der UBG ist Jede und Jeder herzlich willkommen.

Wer noch mehr über die Arbeit der UBG erfahren möchte, kann im Archiv stöbern und sich einen Eindruck über Themen und Aktionen aus den vergangenen Jahren machen.

Die Ziele der UBG

Mehr den je ist es heute wichtig, dass die Menschen im Kleinen wie im Großen aufmerksam und sorgsam mit den Fragen des sozialen Zusammenlebens und der ökologischen Lebensgrundlagen umgehen.

Die grundsätzlichen Ziele der UBG sind:

Transparenz und Bürgerbeteiligung

Transparenz in der Gemeindepolitik und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sind das Kernstück des Politikverständnisses der UBG.

Es ist unser oberstes Ziel, die Edlinger Bürgerinnen und Bürger für die Entwicklung der Gemeinde zu interessieren und sie aktiv in Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse einzubinden. Alle - junge Menschen und Seniorinnen und Senioren, alteingesessene Edlinger und neue Gemeindemitglieder - sollten ihre Bedürfnisse und Vorstellungen einbringen können und gemeinsam verantwortliche und nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln.

Dazu braucht es eine aktive und offensive Informationspolitik.

Die öffentlichkeit soll frühzeitig und umfassend über Hintergründe, Zusammenhänge und Ziele von Vorhaben, Planungen und Entscheidungen informiert werden.

Insbesondere die unmittelbar betroffenen Bürgerinnen und Bürger müssen von Planungen und Vorhaben in Kenntnis gesetzt werden, um für ihre Interesse eintreten zu können.

Vorausschauende und ganzheitliche Planung

Eine Gemeinde wie Edling braucht ein Konzept für die Zukunft.

Die Entwicklung eines dörflichen Gemeinwesens kann heute nicht mehr partiellen Interessen unterworfen werden. Es ist nicht mehr zu verantworten, auftauchende Fragen und Probleme immer nur kurzfristig und reaktiv anzugehen.

Angesichts begrenzter natürlicher wie finanzieller Ressourcen muss moderne Kommunalpolitik alle Fragen in ihren langfristigen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Wirkungszusammenhängen betrachten.

Der Ausbau der Wirtschaftskraft, der Erhalt und die Unterstützung der örtlichen Betriebe und der Landwirtschaft, die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur, die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger, die Bewahrung des dörflichen Charakters und der integrativen Qualitäten des Gemeinwesens, der verantwortliche Umgang mit den natürlichen Ressourcen - das alles sind Ziele, anhand derer sich jede einzelne Entscheidung überprüfen lassen muss.

Dieses Verständnis hat die UBG stets in die Gemeindepolitik eingebracht und damit schon in vielen Entscheidungen wichtige Impulse setzen können.

Schutz der Umwelt und der natürlichen Lebensgrundlagen

Die UBG tritt für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Grundlagen unserer Gemeinde ein. Für unsere Gesundheit ist die Qualität von Wasser, Boden und Luft von elementarer Bedeutung. Ob wir uns morgens das Teewasser aus der Leitung holen oder beim Sport mal so richtig durchatmen, jedes Mal wirkt sich der Naturschutz direkt auf unser Wohlbefinden aus.

Von Seiten der Gemeinde kann hierfür viel getan werden. Gegen die fortschreitende Versiegelung können Ausgleichsflächen ausgewiesen und aufgewertet werden. Die Erzeugung von Solarenergie kann durch Rat und Tat gefördert werden. Der abgasfreie Fuß- und Radverkehr lässt sich durch sichere Wege anregen. Die Arbeit Freiwilliger wie z.B. bei der Aktion "saubere Landschaft" kann unterstützt werden.

Die Liste der Beispiele ließe sich fortführen.

Wichtig ist der UBG beim Schutz der Umwelt das Zusammenspiel aller betroffenen Bürger und Gruppierungen. Nur so können für Edling maßgeschneiderte Lösungen gefunden werden, die alle akzeptieren und dauerhaft greifen.

Ein gutes Beispiel für ein solches Zusammenwirken ist die Begrünung von Bachläufen und Waldrändern durch den Edlinger Arbeitskreis ökologie. Die Grundstücksbesitzer gaben ihr Einverständnis zur Bepflanzung, die Gemeinde kam für die Kosten des Pflanzmaterials auf und die Mitglieder des Arbeitskreises übernahmen die Pflanzung der Sträucher und Bäume.

Am Ende profitierten Natur und Mensch. Der beschattete Bachlauf lässt wieder Artenvielfalt zu, die Beerensträucher bieten der Tierwelt Nahrung, die Gemeinde verfügt über aufgewertete Ausgleichsflächen und der Spaziergänger erfreut sich am blühenden Waldrand.