UBG Edling stellt Kandidatinnen und Kandidaten im Krippnerhaus vor – „UBG trifft Paprika“ verbindet Politik und Begegnung
Edling. – Am 15. Januar 2026 lud die Unabhängige Bürgergemeinschaft (UBG) Edling unter dem Motto „UBG trifft Paprika“ zur öffentlichen Vorstellung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl ins Krippnerhaus ein. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich über die Bewerberinnen und Bewerber sowie die inhaltlichen Schwerpunkte der UBG zu informieren.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorstand Helmut Hammerbacher be-gann der Abend mit einem kulinarischen Auftakt, der dem Motto alle Ehre machte: Gulasch, Chili con Carne und Chili sin Carne sorgten für eine warme, gesellige Atmosphäre. Bei herzhaften Gerichten und an-geregten Gesprächen entstand ein offener Rahmen, in dem Politik nah-bar wurde.
Anschließend stellten sich die Kandida-tinnen und Kandidaten in der Reihenfolge ihrer Listenplätze vor. Im Mittelpunkt ihrer Beiträge standen die Themen, die die UBG seit Jahren prägen: Nachhaltigkeit, Verkehrssicherheit, Familienfreundlichkeit und echte Bürgerbeteiligung. Florian Prietz brachte seine Motivation auf den Punkt, indem er erklärte, er kandidiere, „um Edling aktiv mitzugestalten und lebenswert für alle Bürgerinnen und Bürger zu erhalten“.
Viele der Kandidierenden betonten die Bedeutung einer ökologischen und verantwortungsvollen Weiterentwicklung der Gemeinde. Johannes König hob hervor, dass eine zukunftsorientierte und ökologische Ausrichtung nur mit offener Entscheidungsfindung und echter Bürgerbeteiligung gelingen könne. Auch die Verkehrssicherheit war ein zentrales Thema: Georg Hargasser unterstrich die Wichtigkeit sicherer Wege und einer tragfähigen Lösung für die B304. Langjährige Gemeinderäte wie Helmut Hammerbacher machten deutlich, dass sie weiterhin für sichere Infrastruktur und mehr Transparenz eintreten möchten.

Persönliche Erfahrungen aus Familie, Beruf und Vereinsleben prägten viele der Vorstellungen. Florian Glaser berichtete, dass ihn sein Sohn motiviere, sich für Familienprojekte und eine nachhaltige Gemeinde einzusetzen. Claudia Prietz engagiert sich besonders für Kinder und Jugendliche. Andere wie Anita Höchstetter betonten ihre parteiunabhängige, sachliche Herangehensweise und den Wunsch nach transparenter Kommunikation. Auch junge Stimmen wie Timo Hansen machten deutlich, dass sie die Gemeindepolitik für die jüngere Generation zugänglicher gestalten möchten.
Im zweiten Teil des Abends zog Florian Prietz (2. Vorstand) Bilanz über sechs Jahre Gemeinderatsarbeit: Die UBG Edling steht für Gestalten statt Verwalten– mit Bürgernähe, Transparenz und zukunftsorientierten Entscheidungen. Viele Themen wären ohne unsere Initiative nicht behandelt worden.
- Bauausschuss: Unser Antrag zur Einrichtung eines beschließenden Bauausschusses, um den Gemeinderat zu entlasten und mehr Zeit und Raum für strategische und visionäre Gemeinderats-arbeit zu schaffen, wurde abgelehnt. Wir bleiben überzeugt: Der Gemeinderat ist dafür gewählt, über den Tellerrand hinaus zu schauen und aktiv die Zukunft Edlings zu gestalten.
- Photovoltaik: 2024 brachten wir das Thema PV-Anlagen auf kommunalen Gebäuden erneut auf die Agenda. Ergebnis: Im Haushalt 2026 sind Planungen für den Kindergarten Hänsel & Gretel und das Feuerwehrhaus vorgesehen. Ein wichtiger Schritt für Klimaschutz und Kostensenkung. Ohne uns wäre das Thema weiter in der Schublade verstaubt.
- Verkehrssicherheit Hauptstraße: Wir forderten 2023 ein neutrales Gutachten – objektiv und unabhängig. Dieser Antrag wurde leider mit der Begründung abgelehnt, dass der neue Rathaus-erweiterungsbau alle Probleme lösen würde. Heute wissen alle: Das war falsch. Und was ist passiert? Nichts. Keine Maßnahmen, keine Entschärfung. Wir werden uns weiterhin für mehr Verkehrssicherheit entlang der Hauptstraße einsetzen.
- Gemeindeentwicklungskonzept (GEK): Das GEK von 2023 sollte Edlings Zukunft prägen, wird aber kaum genutzt. Trotz des Gemeinderatsbeschlusses von 2024 gab es seitdem nur eine einzige Sondersitzung im Jahr 2025, für 2026 erneut nichts. Das Konzept verstaubt statt umgesetzt zu werden. Gefordert werden regelmäßige Beratungen, klare Prioritäten und echte Um-setzung. Und: Wir sind die Einzigen, die dieses Thema konsequent einfordern.
- LED-Straßenbeleuchtung: Unser Antrag wurde einstimmig beschlossen – ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit. 70 % weniger Energieverbrauch, geringere Kosten, moder-ne Infrastruktur. Ohne uns wäre dieser Schritt nicht erfolgt. Wir bleiben dran, bis alles um-gesetzt ist.
- Verkehrssicherheit Raiffeisenstraße: Der Antrag zielte auf eine einfache und schnelle Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Raiffeisenstraße. Die Polizei lehnte jedoch mit Verweis auf die geringe Straßen-breite ab, ohne alternative Maßnahmen vorzu-schlagen. Der Gemeinderat übernahm diese Einschätzung ebenfalls ohne eigene Ideen. Gerade an schwierigen Stellen braucht es jedoch Mut und Kreativität, um Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen. Wieder einmal waren wir die Einzigen, die aktiv nach Lösungen gesucht haben.
Fazit:
Wir bringen Themen auf die Agenda, die andere ignorieren. Wir kämpfen für Lösungen, nicht für Ausreden. Und wir bleiben unbequem – weil Edling mehr verdient als Stillstand.


